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Geld gegen Wille

Geld gegen Wille

Ein nicht gepflegter Bart, duschen alle 3 Tage und ein wenig ein Bauch. So sieht Marcus Brandner aus. Marcus besitzt den besten Gaming Store des Landes. In der Hauptstadt. Seine Gaming PCs sind der Hit. Und im Moment sitz er am Tresen in seinem Landen und grinst in sich hinein. Vor 20 Minuten kam Ella Schmidinger herein. Alleinerziehende Web Designer. Sie wollte den letzten der GamMasterMarcusMaximus 2021. Der beste Gaming PC, den man sich wünschen kann. Um 5.000 Euro. Sie hatte das ganze Jahr nebenher als Kellnerin gearbeitet. Um Leon den Traum ermöglichen zu können. Die PCs sind streng limitiert. Wegen der Chip Krise. 15 Minuten nach der hübschen Frau kam Yvonne Folger in den Laden. Die Gattin einer Multi Millionärs. Die wollte den gleichen Rechner für ihren Sohn Magnus. Als kleines 7. Geschenk zu den grossen Geschenken dazu.
Ella beschwerte sich. Sie war ja vorher hier. Marcus meinte es sei nun einmal eine Frage des Preises. Ella kramte aus der Brieftasche Nom 412 Euro hervor und legte diese auf den Tisch. Frau Folger rollte die Augen und legte 11.345 Euro auf den Tisch.

„Verzweifeln sie nicht Frau Schmidinger“, meinte die Folger. „Nächstes Jahr geht es vielleicht. Sie sollen auch wirklich mehr arbeiten. Dann haben sie auch mehr Geld.“ Da mischte sich Marcus ein. „Nun. Es gibt schon eine Chance. Ihnen fehlen 5.924 Euro. Ich bin Teil der Pay for Despair Community.“ „Und was ist das?“ „Nun. Sie lassen sich kitzeln und egdgen. Ich habe die Apparatur dazu hier. Ich bekomme Geld dafür. 10 Euro je Level.“ Nun fragte die Folger? „Level?“ Marcus erklärte. Sie werden mit dem Toy auf ein Level gebracht. Eins bis sieben. Wenn sie mit Level 1 wählen bekommen sie 10 Euro pro Minute, Level 2 macht 20 und so weiter.“ „Verstehe“, antwortete Ella, „Dann werde ich heute Abend hier sein und das Angebot dieser Dame überbieten.“ Sie sagte Damen sehr abschätzig. „Ziehen sie sich bitte wenn mögliche eine weihnachtliche Strumpfhose an.“, schickte Marcus hinterher.

Am Abend kam Ella dann in Strumpfhosen aus einer Weihnachte Kollektion in den Laden.

Im Keller war alles vorbereitet. Was sie wunderte war die Anwesenheit von Yvonne. „Ich würde mir das doch nie entgehen lassen. Und ich will zum rechten sehen ob es wirklich anstrengend für sie ist oder ob sie mit diesem Computer Menschen unter einer Decke stecken und auch den Computer für meinen Magnus mitnehmen.“ „Aha. Den Rechner nehme aber ich mit.“ „Ach sie dummes Ding. Sie geben doch gleich auf. Wie alle armen Leute. Sonnst wären sie ja nicht arm.“

In Ella, die nicht arm war. Nur halt auch nicht reich und für die 10.000 Euro einfach viel Geld war, kochte innerlich.

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