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ver4felter Dezember in Schneedorf

ver4felter Dezember in Schneedorf

‚Das dauert noch etwas‘ schrieb David und schickte die SMS an seine Janina. Dann widmete er sich wieder der Sitzung des Ski-Clubs. Robin war einer der besten Jugendsportler des Ortes und die Sparkasse war einer der Sponsoren. Heute Abend war Sitzung. Es dauerte also bestimmt bis 20 Uhr, bis die Vater und Sohn zuhause ankommen würden. Und es war fast 20 Uhr als der BMW sich seinen Weg durch den Schnee zum Haus Probst. Es war ziemlich abgelegen. Alles war wie immer. Janina hatte schön dekoriert.

Robin und David gingen zur Haustüre, öffneten diese und traten ein. Sie schlossen die Türe hinter sich und gingen geradewegs in die Wohnküche. Dort blieben sie beide stehen. Vor Schreck. In der Küche stand eine sehr gepflegte Dame. Sie trug ein dunkles Business Kostüm und hohe Schuhe und rührte in einem Topf. „Ich koche Bigos“, sagte sie mit einem Akzent. Und es passte. Bigos ist polnisch und der Akzent war polnisch oder russisch.
Am Küchentisch saßen Barbara und Janina. Gefesselt. David wollte los legen. Etwas sagen und seine Frau und seine Tochter befreien. Die Dame zeigte mich dem Kochlöffel und zeigte auf Coach im Wohnzimmer. Dort saßen zwei Männer und zwei Frauen. Alle in schwarzen Anzügen und alle sehr kräftig und offensichtlich bewaffnet, weil einer der Männer mit den Fingern eine Pistole forderte. Statt zu protestieren fragte David nun nur. „Was… Wer?“ Die Frau schmeckte das Essen ab und begann zu reden. „Mein Name ist Serafina Kaminska und sie haben mein Geld, sagen wir mal, nennen wir es verloren.“ „Ich habe kein Geld verloren.“ „Naja. Irgendwie schon. Ich habe mein Geld hier auf ihrer kleinen Bank angelegt um es sicher zu haben. Und sie haben mit einem Teil davon an internationalen Marktplätzen gehandelt. Das Problem dabei ist nur, dass Finanzamt in Polen meint, ich habe dieses Geld eigentlich nicht.“
Bei der Erwähnung des Namens lief es David kalt dem Rücken herunter. Es war das mit Abstand grösste Konto der Filiale. „Aber sie haben nichts verloren.“ „Nein. Aber ich muss jetzt vieles klären und das ist lästig und das mag ich nicht.“ Sie rührte wieder im Essen herum, schmeckte ab und nickte. „Perfekt.“ Dann nickte sie den vier Leuten im Wohnzimmer zu und diese kamen und führten Robin und David zum Esstisch. Dort nahmen sie Barbara und Janina die Handfesseln ab und verwendeten diese um David und Robin die Füsse an den schweren Esstisch zu fesseln. Serafina stellte vier Teller auf den Tisch. „Ich denke sie haben als Familie viel zu besprechen. Wir kommen in einer Stunde wieder. Genießen sie ihr Essen.
Sie und die vier anderen Leute verließen das Haus.

Kaum war die Türe zu legte Janina los.
J: Was hast du gemacht?
B: Mensch Papa. Was geht hier ab?
R: Das würde mich auch interessieren.
D: Ja. Lasst mich mal ausreden. Oder mal anfangen.
J: Wir bitten darum.
D: Ich habe eben mit Kundengeldern investiert und Geschäfte gemacht.
J: Und verloren? Du hast gestohlen?
D: Nein! Ich habe gewonnen.
J: Warum?
D: Warum? Das fragt ihr? Also fangen wir mal an. Dein schicker Kombi und die Wellness Urlaube? Der Pool? Oder Barbara. Deine ganzen teuren Sachen? Robins Zeug? Unser ganzer Lebensstil. Mit dem Gehalt eines Filialleiters geht das nicht. Und es wurde niemand geschädigt.
B: Was machen die mit uns? Bringen die uns um?
J: Das darfst du nicht einmal denken.
D: Das wird sie nicht tun. Sie hat mich in der Hand. Sie hat irgendwie heraus gefunden, was ich gemacht habe.

Die vier besprachen noch einige Zeit ihre Situation. Dann kam Serafina Kaminska zurück. Sie setzte sich an den Tisch zur Familie.

Barbara fasste sich ein Herz und fragte ganz direkt. „Töten sie uns?“ „Aber nein!“ Alle vier atmeten durch. Die Dame zog ein Katalogbild aus der Tasche und legte es auf den Tisch.

Dann begann sie zu erzählen.

„Im Jahre 1988 war ich eine sehr junge Frau. Ich war ein, wie man sagte, heißer Feger. Ich arbeitete den ganzen Tag in einem Hotel. Dort waren ab und zu reiche Leute aus dem Westen. Und sie brachten uns armen Leuten aus dem Osten Kataloge mit. Wir liebten diese Kataloge. Ich blätterte den Katalog auch durch. Bis ich dieses Bild sah. Dieses Bild von der Familie, die so glücklich aussieht. So eine Familie wollte ich auch haben. Ich habe das Bild aus dem Katalog heraus gerissen, ganz vorsichtig und seit dem trage ich es mit mir herum.

Einige Tage später hatte ich ein Zimmer zu reinigen und während ich das machte kamen die Gäste. Zwei reiche Geschäftsleute. Sie sprachen von einem versteckten Goldschatz auf einem Eisenbahnwagon in einem Stollen. Alles schien sehr konspirativ zu sein. Ich versteckte mich im Badezimmer. Einer der Geschäftsmänner musste in eben dieses Badezimmer und fand mich. Sie folterten mich die ganze Nacht. Als sie feststellten, dass ich keine Agentin war beschlossen sie mich zu töten. Aber sie hatten zu viel Gefallen gefunden mich zu foltern. Also wollten sie dieses Vergnügen noch eine Nacht lang haben. 
In dieser Nacht brach die Revolution aus. Die Arbeiter stürmten das Hotel und die zwei Geschäftsmänner gelten seit dem als vermisst. 
Ich habe mich dann auf die Suche nach dem Stollen gemacht und diesen auch gefunden. Und seit dem bin ich unermesslich reich. 

Ich habe das Bild aus dem Katalog immer bei mir getragen. Und 1993 habe ich die Familie gefunden. Die Eltern lebten in Scheidung, die Kinder waren schlecht erzogen und es war eine Enttäuschung. Als ich ihnen meine Geschichte erzählt habe, war es nur mein Geld, dass sie interessierte. Ich habe mich voller Ekel abgewendet. Sie haben mich dann sogar noch bestohlen.“ 

 

Dann schaute sie die Vier an und stand auf und ging zu einem Koffer, den sie im Gang platziert hatte. Sie öffnete ihn. Er war voller Goldbarren. Sie hob ihn mit aller Kraft auf den Tisch und legte dann einen Schlüssel daneben.

 

„Ich gebe euch zwei Möglichkeiten. Ich kann jetzt gehen. Mit dem Koffer. Der Schlüssel der Fußfesseln liegt hier. Dann werde ich morgen den Direktor der Bank anrufen und berichten, dass sie ihre grösste Kundin verloren haben. Und ich werde ihn über ihre Geschäfte informieren. Oder sie kämpfen als Familie um diesen Koffer.“

Janina ergriff das Wort. „Definieren sie ‚kämpfen'“

 

„Gerne.“ Serafina begann. „Sie lassen mich zu Ende sprechen.
Die Familie nickte.

  1. Sie,  Janina sind meiner Geisel. Sie müssen nicht aus dem Haus,
  2. Sie, David gehen morgen ins Büro und dann melden sie sich krank bis Weihnachten.
  3. Die Kinder gehen zur Schule und kommen danach nach Hause.
  4. Meine Mitarbeiter werden alle ihre Betten mit Fesseln versehen. Und ja. Sie werden alle vier gefesselt sein. Sie werden gekitzelt werden und wird allen sagen wir die „pikante Folter“ nahe gebracht.
  5.  Sie werden alle Aufgaben bekommen, die sie bestehen müssen. Sie haben dazu Zeit bis zum 6. Jänner.
  6. Wir feiern gemeinsam Weihnachten. Es wird ihnen an nichts fehlen.
  7. Jeden Abend kann ein Familienmitglied „aufgeben“. Dann gehe ich. Und sie sind natürlich alle frei.
  8. Ich will, dass sie von allen ihren Computern die Passwörter entfernen. Wir wollen uns doch kennen lernen.

Nachdem sie fertig mit ihrer Auflistung fertig war zog sie aus ihrer Tasche vier Pullover und vier Strumpfhosen. Alles war in der Verpackung. Aber es war klar. Es stammte aus dem Katalog.

„Ich will jetzt nicht, dass sie sprechen. Sie können jetzt ihre Outfits nehmen und sich umziehen und in den Zimmern warten. Oder sie können mich bitten zu gehen.“

 

Alle vier schauten sich an. Nur eine Minute. Aber es wirkte wie eine Ewigkeit. Dann stand Robin auf. Er griff zu seinem Pullover und seiner Strumpfhose. Dann folgte ihm Barbara und schließlich auch David und Janina. Sie alle gingen auf ihre Zimmer und zogen sich um.

 

 

Robin war ein Athlet. Gut gebaut und bildhübsch. Er war einer der Jungen, die einen unglaublichen Charme haben. Die Mädchen fliegen nur so auf ihn. Er hatte sich nun umgezogen und saß an seinem Schreibtisch und entfernte das Passwort von seinem Gaming PC. In dem Moment trat eine der Frauen ein, die Serafina begleitete.

„Ah. Du löscht das Kennwort. Das ist gut.“ „Ja. Ist gelöscht.“ Die Frau hatte eine sehr nette Stimme. „Dann leg dich mal auf das Bett. Auf den Bauch bitte.“ Robin fragte nicht lange nach und tat was sie ihm sagte. Als er da lag, legte sie seine Hände und Füsse in Fesseln, schloss diese und zog an einem Gurt. Robin konnte sich kaum mehr einen Zentimeter bewegen. Sie klopfte ihm auf die Unterschenkel. „Du kannst es tragen. Ist es dir peinlich?“ „Irgendwie schon. Aber wie sie sagen. Ich kann es…“ Sie unterbrach ihn. „Du kannst du sagen.“ „Okay.“ „Also Robin. Es ist jetzt 21 Uhr 44. Wir machen bis 23:30. Das reicht für den Angang.“ Ohne eine Antwort abzuwarten begann sie ihn an den Füssen zu kitzeln.

 

Barbara saß mit angewinkelten Beinen auf dem Bett. Einer der Männer Serfaninas kam herein. „Hast du die Passwörter gelöscht?“. Seine Stimme klang streng aber nicht aggressiv. „Ja. Das habe ich.“ „Darf ich nachsehen?“ „Ja klar.“
Er setzte sich an den iMac und startete ihn. Kein Kennwort. Neben dem iMac lag noch ein MacBook. Auch das hatte kein Kennwort. Dann stand er auf und drehte sich zum Bett Barbaras. „Gut. Ich werde dich jetzt genau eine Stunde und 45 Minuten einer Kitzelfolter unterziehen.“ Er klang sehr förmlich. „Oh. Das wird lustig“, meinte Barbara. Der Mann schaute sie entgeistert an. „Ich werde wohl viel zu lachen haben.“ Der Mann ging nicht auf den Scherz ein. Er gab Anweisungen. „Ich bitte dich, dich auf den Bauch zu legen. Dann werde ich die Fesseln anlegen und fest ziehen.“ Barbare nickte und drehte sich um. „Das mit dem Lachen war denn ein Scherz.“ Wieder ging der junge Mann nicht darauf ein. Barbara fragte sich innerlich, wie ein so junger Kerl so humorlos und spießig sein konnte. Als er sie fest gemacht hatte setzte er sich auf einen Sessel am Fußende des Bettes. „Ich weiße dich darauf hin, dass du weder das Recht auf Pausen hast, noch dass sich die Folter durch Aufgabe oder etwas in dieser Art beenden kannst.“ „Ich danke dir für den Hinweis.“ „Ich bin nicht dein Freund. Nenne mich bitte nach meinem Namen. Herr Herrmann.“ Barbara war immer schon dafür bekannt ein loses Mundwerk zu haben. „Geht auch Mr. Mister?“ Kaum hatte sie die Silben ausgesprochen spürte sie das Kitzeln.

Robin schrie. Aber es war nur dumpf zu hören. Er biss in sein Polster. Seine Füsse zappelten und versuchten den Fingern zu entkommen. Aber es war zwecklos. Es war 22 Uhr 20. er wusste nicht mehr ein uns aus. Immer wieder der Blick auf die Uhr. „Du machst das sehr tapfer. Ich bin stolz auf dich, kam die freundliche Stimme.“ Aber es gab keine Gnade. „Bihiiiiteheheheeeeeee“ jammerte er in seinen Polster. „Bist du verzweifelt?“ Er nickte panisch und schnell.

Barbara kreischte und zappelte hysterisch. „Noch 58 Minuten und 10 Sekunden“

 

Wie es mit der Familie weiter geht und was den Eltern passiert ist. Das erfahrt ihr Morgen. Und es wird jemand zum Helden.

 

 

Über den Autor

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Ich bin eine der Betreiberinnen dieser kleinen aber feinen Seite. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich nun entwickelt. 

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