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Zermatt

ZERMATT

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Klar. Jede Tochter aus gehobenen Hause mag Zermatt. Die Gesichten über die Silvesterparties am Dorfplatz und die mondänen Boutiquen und das man nicht mit dem Auto im Winter rauf fahren kann, aber einen Ferrari kaufen. Das ist alles zu sehr Klischee.

Dieses Dokument Handel nicht vom TV Zermatt. Es ist mein Zermatt, Wie ich es kenne. Das ist ein alter Bauernhof, zwei Bettinas, Kaminfeuer und Hüttenschuhe und ein alter Range Rover. Ich mache keine grosse Sache daraus. Nur ein paar Infos. Und ich liebe mein Zermatt.

Als ich vier Jahre alt war, waren wir in Zermatt. Also wir waren auch da, als ich eins, zwei und drei war. Aber ich erinnere mich daran als ich vier war. Bei uns ist es so. Ab dem 22. Dezember macht mein Dad Urlaub. Dann fahren wir als Familie nach Zermatt. Und es ist immer gleich. Seit ich vier war. In dem Sommer vor dem Winter hat mein Dad einen alten Bauernhof in Zermatt gekauft und renoviert. Davor hatten wir eine Wohnung dort. Und seit wir den Bauernhof haben ist es der beste Platz der Welt. Kaminfeuer, ein grosses Wohnzimmer. Ein toller Ausblick. Rund um uns nur Schnee. Am 22. Dezember am Nachmittag sind wir nach Zermatt gefahren. Oder mit dem Hubschrauber Taxi geflogen. Dann ging es in den renovierten Bauernhof. Und dann war es die Zeit des Jahres bis zum 6. Jänner an dem die Eltern immer Zeit hatten und wir nur zusammen waren. Es war und ist wunderschön.

Am 23. Dezember ging Dad mit uns (nachdem Roman geboren wurde, davor nur mit mir) in Kino. Mum schmückte den Christbaum und dann war die alte Bauernstube zu als ich heim kam. Nach dem Essen am 24. gab er Bescherung in dem Zimmer. Und es ist heute noch so. Ja. Ich gehe heute noch am 23. mit meinem Dad ins Kino. Und meinem kleinen Bruder. Und ja. Da geht niemand mit. Nicht mal Julian.

Als ich zu Teen Bets wurde durfte ich auch Freunde mitbringen. In mein Zermatt. Und das waren keine Champagner Parties. Das war Rodeln, Skifahren und Abenteuer erleben. Ich liebe es.

Unser Bauernhof ist eines der am höchsten gelegenen Chalets im Ort und daher auch eines der am schwersten erreichbaren. Es war wie gesagt ein alter Bauernhof, den man sehr schön renoviert hat.
Unter uns ist der Bauernhof einer Familie, die Zermatt nicht als Luxus sondern als harte Arbeit kennt. Der Vater betreibt einen Schlepplift und die Mutter eine kleine Pension. Sie haben eine Tochter. Ich habe sie kennengelernt als wie vier waren. Und das ging so.

Meine Eltern wollten keine Strasse zum Bauernhof bauen. Sie wollten es der Natur lassen. Daher war es wichtig für uns für Zeiten in denen viel Schnee liegt eine Pistenraupe zu haben. Aber die muss vor wir kommen logischerweise unter dem Hof stehen. Mein Dad hat den Bauern getroffen. Eine Pistenraupe und zwei Ski-Doo gekauft. Diese wollt er unterstellen. Der Bauer und er haben einen Deal gemacht. Seit dem kennen wir die Familie gut. Und ich habe die Tochter kennengelernt. Und wie heisst die? Bettina!
Bettina 2 ist etwa 1.65 gross. Und sie ist einfach praktisch, quadratisch, gut. Mehr breit als hoch. Mit einem Herz aus Gold. Einfach gestrickt, schlau und kann beim Aprés Ski 10 Weizen Bier und 10 Schnäpse trinken und so gerade stehen, dass ich mit ihr mit der Pistenraupe nach Hause fahre. Und ich bin da kritisch. Bettina behauptet seit sie 16 ist zuhause, die hat keine Freund weil ihre harte Arbeit als Landwirtin im hochalpinen Gebiet die anderen abschreckt und sie halt zu quadratisch für einen Mann ist. In Wirklichkeit steht sie auf Frauen und hat seit sie 17 ist eine ganz liebe heimliche Freundin. Und die zwei sind mega süss.
Bettina 2 – auch ab und zu nur 2 genannt.

Als Bettina 2 ungefähr 11 Jahre alt war. Okay. Dummer Satz. Genau elf. Ich muss es ja wissen, Sie hat genau 15 Tage vor mir das Nicht der Welt erblickt und nennt mich darum „Kleine“, und das obwohl ich 7 cm grösser bin als sie, fuhr die schon wie wild mit dem Toyota Jeep des Vaters in der Gegend herum. Aber nur wenn man den neuen Weg zwischen ihrem Bauernhof zu unserem Fahren musste. War es der „Älplerweg“. Ja. Dann war es der Traktor. Denn der Älplerweg. Der ist was Besonderes.
Der Älperlweg führt dich einen Wald. Alles ist sehr eng. Wenn man aus dem Wald herausfährt gibt es eine steile Kurve, die genau am Berg anliegt. Diese Kurve ist eine Senke und eine Mulde gleichzeitig. Sobald der Schnee fällt ist es eine Falle aus der kein Auto heraus kommt. Der Hang an der Seite ist quasi vertikal und der ganze Schnee rutscht in die Mulde. Selbst der Traktor muss kämpfen um durch zu kommen. Wenn viel Schnee liegt wie von ende November bis Ende Februar kommt selbst er nicht mehr durch. Dann muss die Pistenraupe her. Wir haben sie als Kinder immer Teufelskurve genannt. Der Älplerweg geht wie gesagt, durch einen Wald. Er ist zwischen dem Hof von Bettina 2 und unserem Chalet. Und ich schwöre Dir. Dort hört dich niemand schreien.
Der andere Weg zum Chalet ist der Skiweg. Er ist weiter und weniger steil. Man fährt ihn aber von der anderen Seite an. Also ein echter Umweg.

Bettina 2 ist einfach lieb und nett. Ich verbinde gerne Zeit mit mir. Auch wenn mich die hemdsärmelige Bäuerin (im besten Sinne des Wortes) „Kleine“ oder „Prinzessin“ oder eben beides in Kombination nennt.

Zurück zur Teufelskurve. Bleibt man mit dem Auto in dieser Kurve stecken, was bei Schnee unausweichlich ist, gibt es nur einen Ausweg. Die Pistenraupe muss einen abschleppen.
Bettina 2 fährt alles was Räder hat. Und Ketten. Und das wie eine Wilde. Und das auch noch sicher. Die Eigentümer der Chalets und Wohnungen im Zermatt haben meiste ein Auto, dass ganzjährig obern ist. Denn die Strassen in den Ort sind oft gesperrt. Im Ort ist es aber dann wieder gut. Darum. Mit der Bahn oder dem Heli rauf. Und oben dann mit dem Auto weiter. Da auch das aber oft in Not endet hat Bettina 2 sich ein Business daraus gemacht steckengebliebene Autos mit der Pistenraupe raus zu ziehen. Das macht sie täglich von 16 bis 23 Uhr.
Immer wieder hat sie mir gesagt, wie sehr sie sich mal wünscht mich aus der Teufelskurve retten zu müssen. Ich müsste dann „probieren und betteln.“

Ein weiterer Wichtiger Ort in Zermatt ist die Reserve Lounge. Ein absoluter Hotspot für Chalet Besitzer. Und nur für Chalet Besitzer und ihre Gäste. Es ist eine ehemalige Voralphütte. Mit dem Auto ca. Zwei Kilometer von unserem Chalet entfernt läuft die Aufnahme so. Man wird als Chalet Besitzer eingeladen, bekommt eine Karte für jedes Familienmitglied. Dafür bezahlt man einen Mitgliedsbeitrag. Dann darf man in der wunderschönen Alphütte entspannen und was trinken.

Bettina 2 findet die RL den Untergang des Abendlandes. Das liegt daran, dass sie nicht rein kommt :-P. Wenn man in die Lounge kommt geht man durch einen Gang. Dort sind Schließfächer an den Seiten. Dort gibt man einen PIN ein, den man mit der Karte bekommen hat und damit die Schuhe ab und tauscht sie gegen Hüttenschuhe aus. Das ist damit man mit den Skischuhen nicht die edlen Holzböden beschädigt. Zudem findet sie das ganze ist nur was für Range Rover Fahrer. Also wie mich. Sie fährt einen Mitsubishi Pajero. Zu unserem Range Rover muss ich noch was erzählen.
Mein Dad kauft ja jedes Jahr einen neuen. Es ist sein Daily Driver. Und unsere Range Rover haben Zyklen.
Das sein neuer, wird ein Jahr später der neue unseres Prokuristen. Der ist zu geizig sich einen ganz neuen zu holen. Und er müsste dann als Firmenwagen was drauf legen. Dann wird es ein Jahr später mein Range Rover. Dann geht er zurück zu Land Rover. Dad hat also immer drei Stück, die er über 3 Jahre least und dann zurück gibt. Den letzten der alten Baureihe haben wir aber nicht zurück gegeben. Der steht in Zermatt. Das ist unser Auto dort. Der verlässt nie den Ort. Also ist das unser Zermatt Auto. Bettina 2 uns ich landen immer bei der Diskussion, was das bessere Auto für die Berge ist. Der Range Rover oder der Pajero. Das Problem von ihr. Der Range Rover ist besser. Wirklich. Ich fahre damit an Orte, wo ihr Pajero nicht mit kann. Vor allem, weil ihm für steile Anstieg bei wenig Schlupf einfach die Power fehlt. 500 PS im Standgas sind 500 PS im Standgas und nicht 120.

Aber nun weg von Autos und Kurven zur Reserve Lounge. Das ganze ist eine Luxuskapsel mitten im hochalpinen Gebiet für Chalet Besitzer. Das Prinzip ist einfach.
Du hast ein Chalet. Dann bekommst du eine Einladung für die Lounge. Dann nimmst du an. Dann bekommst du Kundenkarten und PINs. Wenn Du die RL betrittst – die meisten kommen mit Skischuhen – zeigst Du Deine Karte am Empfang. Dann gehst Du durch in Richtung Gastraum. Und im Gang dahin sind an der Seite Schliessfächer. Eines geht auf. Du tust Deine Schuhe rein und nimmst bequeme Hüttenschuhe heraus. Wenn du wieder gehst öffnest Du das Fach mit Deinem Pin. Warum das nicht mit der Karte läuft. Keine Ahnung.

Mein Freitag in Zermatt.
Ich werde um Schlag 16 Uhr die Lounge betreten. Aber nicht mit meiner Karte. Mit der von meinem Mum. Bei uns liegen die Karten im Schlüsselkasten im Gang vom Chalet. Ich habe einfach die falsche mitgenommen. Passiert ja mal. In dem Moment indem ich also meine Schuhe in das Fach gebe, sind die weg. Dann setze ich mich auf ein bequemes Sofa und beginne mit meinem MacBook zu schreiben. Für alle Besucher sieht es aus, als würde ich ausspannen und arbeiten.
Kitzeln kann ich Dir nicht anbieten. Ich kann nur eines machen. ich kann einen Slip Vibrator nehmen. Der ist sehr leise und mit einem vorgefertigten leisen Vibe arbeiten. Um 16:30 merke ich, dass ich die falsche Karte habe. Dann schalte ich den Vibe ein. Um 17:15 bin ich bestimmt verzweifelt.
Dein Charakter ist auch in der Lounge. Der merkt, dass ich etwas nervös bin. Ich komme ja nicht an die Schuhe. Er setzt sich her. Bald stellen wir fest, dass auch er auf Seite wie RPP und der Kitzelseite ist. Wir verstehen und gut. Der Via läuft, weil ich um 18 Uhr einen wichtigen Termin habe und den drohe wegen den Schuhen zu verpassen.
Ab 17:15 darf ich Bettina 2 abrufen öde mit ihr schrieben. Sie hat einen Schlüssel zum Chalet. Dort sehen sie und ihre Familie zum rechten. Meine Mum ist vergesslich wie sonnst was. Ihre PIN steht auf einem Zettel im Schlüsselkasten.
Ich darf die Lounge verlassen, wenn ich den PIN habe.
Bedeutet. Ich muss die Schuhe haben, ohne einen Mitarbeiter des Lokals zu fragen.
(Es ist schon klar, dass ich die Schuhe Über den Empfang bekommen könnte. Es ist ja das gleiche Familienkonto.)
Ich bin also echt eine Shoelesss Damsel in Distress.

Jetzt kommt Deine Hausaufgabe. 😛

Von der Reserve Lounge fahre ich ca. 15 Minuten und Dorf. Weil ich muss einen Weg übers Dorf nehmen. Da ist ja mein wichtiger Termin. Ich hole im Laden die bestellten Lebensmittel für Samstag ab. Das geht locker. Da dein Charakter wegen mir sein Schneetaxi verpasst hat, nehme ich ihn mit ins Dorf.
Dann fahre ich zum Chalet. Und zwar… Über die Teulfelskurve.

Ich war letztes Wochenende in Zermatt und habe mit der Idee dieses Wochenendes, an der ich seit Wochen arbeite mit Bettina 2 geredet. Ich habe sie provoziert. Ich habe für den alten Range neue Winterreifen geholt. Das sind angeblich die besten Offroad Reifen der Welt. Ich als unwissende Prinzessin vom Dorf habe ihr gesagt ich seimig sicher. Dezember, Jänner und Februar seinen nicht zu machen. Aber ein Range Rover mit den Reifen kommt im November leicht durch die Teufelskurve. Das wette ich.
Sie wettet dagegen. Also haben wir den 22. November vereinbart. An dem werde ich es am Abend probieren.
Der Wetteinsatz ist der Pajero gegen den Range Rover. 😛 Aber man kann es auslösen indem man sich die Zeit, die man gut hat kitzeln lässt.
Sie hat gesagt ich muss es mindestens eine Stunde probieren und dann die Zeit, die sie mich zappeln lässt. Maximal 30 Minuten. Ich beginne also mit einem Plus Konto von 90 Minuten.
Wie wir auf Kitzeln gekommen sind. Ganz einfach. Als sie gesagt hat, sie wettet ihr Auto… Ich erzähle Dir einfach den Dialog nach. Moment.
1: Das geht. Die Reifen sind mega gut im Schnee.
2: Das geht nicht. Das wette ich mein Auto gegen den Range.
1: Ich kann nicht das Auto von meinem Dad verwetten.
2: Dann was anderes. Bei mir bleibt es das Auto.
1: Du musst dir sehr sicher sein.
2: Yep.
1: Okay. Wenn ich es nicht schaffe lasse ich den Pajero schätzen und Du bekommst das Geld.
2: Nö. Geld hast Du genug. Etwas wichtiges.
1: Ich gewinne eh.
2: Dann kannst Du ja was riskieren.
1: Kitzeln. Ich bin extrem kitzlig. Du darfst mich kitzeln, an den Füssen, wenn ich es nicht schaffe. Die Zeit, die ich vom Steckenbleiben bis zur Rettung brauche.
2: Eine Stunde lasse ich dich sicher probieren. Dann erst überlege ich mir, ob ich dich rette.
1: Dazu kommt es nicht. Wie ist es. Passt der Einsatz?
2: Okay. Das wird lustig. Bist du sehr kitzlig.
1: Extrem.

Die Regeln für die Wette sind klar. Ich fahre durch das Gatter an ihrem Haus vorbei zum Älplerweg. Dann läuft die Zeit.
Ich muss ihr mindestens alle 10 Minuten schreiben, wie es mir geht.

Sie ist ja an dem Abend im Dienst und wird genüsslich da sitzen und Notrufe entgegen nehmen und wissen und geniessen, dass ich gerade in der Teufelskurve stecke und probiere (verzweifle).

Aber nun. Was hast Du davon. Und was hat das mit deiner Hausaufgabe zu tun.
Du kniest dich in die App. Dort kann man nämlich Vibes selbst entwickeln und veröffentlichen. Du baust einen Vibe der folgendes darstellt. Wie stellst Du Dir vor, würde eine verzweifelte Frau in der Teufelskurve Gas geben. Also mit dem Kobe baust Du den Pedaldruck nach. Nicht für 90 Minuten. Für 10 oder so reicht. Ich spüre den Vibe, weil ich das Toy anhabe und mache das mit dem Fuss nach. Und noch was. ES GIBT KEIN ENTKOMMEN AUS DER KURVE! Das wäre Weihnachten und Ostern zusammen.

Ich stecke also da fest und Du weisst genau, wie ich kämpfe. Der Vibe soll also von gefühlvollen Versuchen bis zu total verzweifeltem Gasstössen alles haben, wie Du es Dir vorstellst.

Wir spielen das so. Ich bin stecken geblieben und das einzige was funktioniert ist Skype. Kein Mensch ist online. Ausser dir. Also schreibe ich währen dich versuche mich aus der Lage zu befreien mit dir.

Nachdem Du also deine verzweifelte Bettina im Auto hattest (Ich vergesse nie Wünsche) und ich befreit wurde geht es dann im Chalet weiter.

Aber das… Ja das verrate ich Dir in einer Woche.

Aber dazu musst Du zuerst die beiden Aufgaben erledigen. Aufgeben? Moment, es war doch nur eine. Nope.

Das Rollenspiel schreiben. 

  • Rolle für mich 

  • Rolle für mich 

Mein Charakter muss in einer „Must Win“ Situation sein. 

Schick mit einen Link mit schönen Stiefeln, die ich kaufen soll für das Abenteuer. Du bekommst Punkte.
ein Punkt für Optik. Sie müssen zu Zermatt passen
ein Punkt für DiD Fähigkeit. Denk daran. Ich kämpfe damit verzweifelt in der Teufelskurve.
ein Punkt für Bequemlichkeit. In Zermatt muss alles für mich bequem sein.

Die Schuhe sind weg

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Ab auf den Älplerweg

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Desto mehr Punkte Du machst. Desto verzweifelter werde ich dann im Chalet sein. Mehr dazu aber echt nächste Woche.

Ich hoffe es gefällt Dir die Richtung. Bisher hast Du meinen Schuh Verlust und das mit dem Auto.

 

 

Ab 21 Uhr – Kaminfeuer im Chalet.

Das war ein schwieriger Nachmittag und früher Abend für mich. Zuerst das Drama mit den Schuhen. Dann stecken geblieben. Ich muss mich jetzt erholen.
Ich gehe heiss duschen, mache mir einen Tee und setze mich bequem vors Kaminfeuer. Das mag ich. Das ist fein. Ich trinke meinen Tee und lasse es mir gut gehen. Dann werde ich müde und schlafe ein.
Als ich wieder aufwache liege ich immer noch vor dem Kamin. Aber eines hat sich geändert. Ich bin gefesselt. Und echt extrem müde. Dumpf höre ich Stimmen. Ich versuche auf zu stehen. Aber ich bin noch zu schwach. Sofort falle ich wieder hin. Gott sei Dank ist alles weich.

Rückblick. Um 20 Uhr bin ich noch verzweifelt in der Teufelskurve gesteckt. Aber ich war nicht die einzige, die Probleme hatte. In einem Luxus Hotel im Ort wollte eine neue Mitarbeiterin etwas nicht machen. „Kannst du bitte den Gast aufnehmen? Ich will ihn nicht sehen. Ich kenne ihn von der Schule.“ „Dann musst du aber in der Pause Kaffee holen.“ „Ja. Gerne.“
Die blonde Rezeptionistin stand auf und ging nach hinten ins Büro. Dort erledigte sie einige Anfragen von Gästen. Ihr Kollegin nahm den Mann auf. Helmut hieß er. „Danke. Wartet mein Termin in der Bar schon?“ „Ja. Der Herr ist seit gestern Abend im Hause. Ich lasse einen Pagen rufen. Er zeigt ihnen den Platz.“ Als der Mann mit dem Pagen die Lobby verlies, atmete die blonde Frau durch. Sie holte noch einen Kaffe für die Kollegin. Diese danke ihr artig. „Danke Sylvia.“ Dann verlies sie das Hotel. Die Schicht war zu Ende. Sie würde direkt ins Personalhaus gehen sich und dort einen schönen Abend machen. Lesen, eine Serie schauen. Alles langweilig. Alles gut.

In der Lobby winkte eine junge und gut aussehende Mann Helmut zu sich. Mit am Tisch war noch eine Dame.
Helmut setzte sich. „Ich habe meine Aufgabe hiermit erledigt. Hier ist der Schlüsselabdruck zur Einfahrt des Chalets und hier der Fingerabdruck von Bettina zum öffnen der Türe.“ Die Frau nickte und schob ein Kuvert zu dem jungen Mann. Dieser stand auf und ging. Ich werde beide Frauen im Chalet positionieren. Dann kenne ich sie nicht mehr. „Danke.“ Die Dame antwortete und nickte. Dann nippte sie an ihrem Champagner.
„Sie sind also Helmut.“ „Ja. Wir haben einen gemeinsamen Bekannten.“ „Das haben wir.“ „Wie kamen sie zu ihm, wenn ich fragen darf?“ Die Frau lachte kurz auf. „Ach. Der Herr bosArt aka Peter. Ich mochte seine Kunst. Ich wollte seine Muse sein. Aber er entschied sich für diese unsägliche Bettina. Ich kann mir solche Aktionen leisten. Und Madame Bettina leiden zu sehen ist mir jedes Geld wert.“ „Bei mir war es so. Er stand auf Sylvia und ich. Aber ich hatte nie eine Chance. Ich hasse ihn seit der Schule.“ „Das mag ich.“ „Wissen sie was. Wir haben seine zwei Lieblingsmädchen und beide werden auch die Hölle gehen.“ Die beiden redeten weiter. Wurden dann kurz von einem Jungen unterbrochen der schnellen Schrittes, fast schon rennend durch die Bar ging.
Sylvia war inzwischen fast beim Personalhaus. „Bettina. Sind sie Frau Bettina?“ Sie drehte sich um. „Ach. Verzeihen sie.“ Der Mann hastetet weiter. „Haben sie eine Frau gesehen. Ähnliche Kleidung wie sie?“ „Nein. Im Kempinsky haben sie ähnliche Uniformen.“ „Ach so. Nein… Also. Ich hatte das Gefühl sie flüchtet vor jemanden. Sie ist vor 5 Minuten hier entlang gerannt.“ „Das ist ja schrecklich. Ich helfe ihnen suchen.“ Sylvia und der gutaussehende Mann suchten die Strassen des Ortes ab. Plötzlich hielt er sein Handy hoch. „Gott sei Dank. Sie hat geschrieben. Meine verlobte. Sie hat mich gesucht.“ Er lachte erleichtert. Dann zog er einen Flachmann heraus. „Einen Schluck auf den Schock.“ Sylvia wurde eingetrichtert in Zermatt die Wünsche der reichen Gäste zu erfüllen und freundlich zu sein. Also überwand sie sich und nahm einen kleinen Schluck aus dem silbernen Flachmann.

Wieder im Chalet…
Das nächste was ich mitbekam war, wie ich wieder wach wurde. In einem der Gästezimmer. Ein rustikales Zimmer. Sofort merke ich, wie ich wieder gefesselt bin. Meine Hände sind über meinem Kopf fest geschnallt. Ein Gurt um meine Hüfte und dann stecken meine Füsse in einem Pranger. Was ist hier… Und wer ist das? Als ich nach links schaue sehe ich neben mir auf dem Doppelbett eine fremde junge Frau. Sie ist genau gleich gefesselt wie ich. Und auch sie wurde gerade wach.

In der Hotelbar sitzt der Rennjunge mittlerweile mit einem Mädchen auf einem Sessel und erklärt etwas.

Helmut und die Dame bekommen gleichzeitig seine SMS. „Sie sind bereit.“ Die Dame fragt. „Haben sie das Spiel?“ „Ja. Wir werden viel Spass haben.“

 

 

Ich spiele mich und Sylvia. Daher können wir schwer gleichzeitig gefoltert werden. Eine Dame, die noch mysteriös ist und dein und Sylvias Erzfeind Helmut haben sich zusammen getan. Sie werden um dich zu demütigen Sylvia und mich quälen. Sylvia und ich haben anscheinend nur eine Chance aus der Lage heraus zu kommen. Entweder wir gewinnen ein Spiel bei dem wir beide Foltern aushalten müssen, dass Helmut erfunden hat. Oder der Samstag wird schwerer für uns.

DU MUSST ALS HELMUT DAS SPIEL ERFINDEN!
Spoiler.
Gewinne ich das Spiel als Sylvia und ich wird der Samstag (fast) gleich wie er so oder so werden würde. Verlieren wir ändert sich etwas für den März in Wien.

Sylvia und Bettina spielen

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Samstag – Vormittag

Im Luxus Hotel.
Der Junge der fast Helmut und die Dame zusammen gerannt hat ist nun im Zimmer der zwei reichen deutschen Teens angekommen. Pünktlich wie die Mauer. Er war sich sicher, es würde ablaufen wie immer. Und wie läuft es denn immer ab?
Leon, einer der Bewohner von Zermatt, dessen Mutter dort arbeitet hatte eine tolle Geschäftsidee. Reiche deutsche Touristen ausnehmen. Es gibt keinen Jungen und vor allem kein Mädchen, dass den Schönling nicht gerne strampeln sehen würde. Daher inserierte er auf eine sehr bekannten Teen Website seine „Dienste“ als Strampler. Er würde in die Hotelzimmer kommen und sich dort fesseln lassen und versuchen sich zu befreien. Er würde alles selbst mitbringen. Fesseln, Strampeloutfit und alles weitere. Wenn er es schafft in 30 Minuten los zu kommen bekommt er was im Zimmer so herum steht. Wenn nicht, dann darf man ihn mit Kitzelmaaschine und TT foltern. Soweit so gut. Aber…
Die Fesseln waren geschickt manipuliert. Leon hatte in seinem Rucksack eine Flasche mit KO Gas. Dieses wirkte nach etwa 20 Minuten. Leon spielte den hilflosen auf dem Bett und strampelte scheinbar hoffnungslos. Dieser Anblick gefiel den anderen Teens so sehr, dass sie keine Notiz von dem Gas nahmen. Unser schlauer Leon, vollgepumpt mit Energy Drinks wartete also bis die anderen Teens weg nickten, befreite sich dann aus seinen manipulierten Fesseln, schloss die KO Gas Flasche und fesselte die anderen Teens dann mit echten Fesseln. Dann räumte er das Zimmer leer. iPhones, iPads, Laptops…
Was Leon nicht bedacht hatte. Das spricht sich herum. Einige Teens aus Hamburg kamen zufällig auf die Idee, dass sie dem selben Trick zum Opfer gefallen sind. Sie taten sich zusammen und schickten Freunde von ihnen zu Leon. Diese vielen ihm auch zum Opfer. Aber das war bewusst. Nach einigen „Shows“ war der Trick entschlüsselt.
Als Leon am Freitag im Hotel war wurde er von einem Opfer konfrontiert. Das gehörte zum Plan. In der Zeit in der Leon sich vor dem ehemaligen Opfer verstecken musste, nutzte sein Opfer für Freitag Abend die Zeit um die Flasche zu tauschen. Das Opfer spielte aber, als würde es einschlafen. Leon zog seinen Plan durch. Da das Opfer aber nicht wirklich KO war tauschte es heimlich und schnell die manipulierten und die echten Fesseln aus.
Als Leon das Zimmer verlies lag das gefesselte Mädchen aus Bremen in seinen manipulierten Fesseln und Leon hatte die echten im Rucksack.
Das nächste mal würde Leon als nicht mehr frei kommen und seine Opfer würden nicht mehr einschlafen.

Kai und Chantelle warteten also auf dem Zimmer des Luxus Hotels auf Leon, der geradewegs in eine Falle lief. Kai ist der Sohn einer Baudynastie. Er liebt es andere zu quälen. Der dicke Junge wäre gerne wie Leon. Schlagfertig, cool, mutig und hübsch. Er hat keine echten Freunde. Die kauft er sich aber. So auch Chantelle. Das Teenager Mädchen, ist die Tochter des Prokuristen der Baufirma. Sie steht auf die Ein Mann Boyband, die Leon nun mal ist. Die Aussicht ihn winselnd im Strampeloutfit zu erleben ist für sie die Erfüllung eines Traumes.

Als Leon ins Zimmer kommt ist auch er im Himmel. Zwei sautierte Kameras und ein neues 15“ MacBook Pro sind da zu sehen. Was der Junge aber nicht weiss. Diese Dinger sind nicht sein Gewinn. In ganz Deutschland und auch teilweise in Luxus Hotels verteilt sitzen seine ehemaligen Opfer. Und sie werden bald einen Livestream sehen. Von Leons Bestrafung.

Spiel: Foltere Leon durch die Hölle und zurück.

Nachmittag: Zurück im Chalet

Ich habe den Tag genutzt um mich von Freitag Nacht zu erholen. Ich war etwas Skifahren. Um ca 16 Uhr bin ich zurück und mache mir etwas heisses zu trinken, ziehe mich bequem an und setze mich aufs Sofa. Aber wieder keine Ruhe. Es klopft an der Türe.
Ich mache die Türe aus. Vor dem Haus steht ein neues Bentley SUV und vor mir eine junge Frau. Typ Managerin. High Heels, Bleistiftrock, Bluse, Blazer. Sehr edel. Sie geht an mi vorbei ins Haus und legt mir ein iPad auf den Tisch. Dann beginnt sie zu reden. „Ich bin von der IRPMIR – der International Role Play Make it Real Organisation. Es handelt sich dabei um eine Organisation die Rollenspieler im Internet findet und dann Agenten los schickt um deren Leben zu analysieren.“ Sie drückt auf das iPad. Ich sehe eine Akte über mich. Alles. Familie, Job, Freunde, Vermögenswerte, Daten zu meinen Rollenspielen. „Wir haben Zugriff auf all das. Wir können also dafür Sorgen, dass sie ihren Job verlieren, ihre Freunde uns so weiter. Und wir werden das tun. Es sei denn…“ Sie macht eine Handbewegung. Ich frage nur „Es sei denn?“. Sie spielen heute Nacht ein Rollenspiel und gewinnen es. Und ich meine Gewinnen.“ „Wie meinen sie gewinnen?“ „Kein Orgasmus wenn sie es verhindern müssen, nicht aufgeben, wenn sie es unter Kitzeln nicht dürfen. Sie müssen es einfach gewinnen.“
Die IRPMIR ist eine superreiche geheime Organisation die Leute in die ausweglosesten Situationen bringt, die man sich vorstellen kann.

Mir ist klar. Ich muss einwilligen.

Leon in der Falle

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Schreibe das Rollenspiel 

  • Szene 

  • Rolle für mich 

  • Rolle für Dich 

Meine Rolle muss in einer Must Win Situation sein. 

Jetzt muss ein Charakter echt kämpfen

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Ich habe es also geschafft. Das ist gut. Damit bin ich frei von der IRPMIR

Wenn ich das Spiel verliere gibt mir die Organisation eine Chance. Ich bin ihre Geisel. Damit sind für mich Verpflichtungen verbunden.
1. Ein Rollenspiel, dass mir von der IRPMIR zugestellt wird pro Monat
2. Eine reine Kitzelfolter von 2 Stunden im Monat

Und der Jahrestag der Verzweiflung!

1. Ich muss mich am ersten vollen Wochenende des Aprils jedes Jahr in Wien im Grand Hotel einmieten.
2. Ich darf einen meiner Lieblingscharaktere mitbringen
1. Im ersten Jahr wähle ich Leon
2. Im zweiten Jahr wähle ich Gräfin Celeste
3. Im dritten Jahr wähle ich Petra Pan
4. Für die Folgejahre gebe ich die Charakter immer am Ende des Jahrestages bekannt.
3. Ich muss in Absprache mit dem mir zugeteilten IRPMIR Agent, Peter, selbst Fesseln und Boys mitbringen oder der Agent kümmert sich darum.
4. Am Freitag Abend führe ich den mir zugeteilten Agenten zum Dinner aus. Dabei erklärt er mir die Challenge, die mein mitgebrachter Charakter erfüllen muss. Es kann sich dabei um Kitzelfoltern, pikante Foltern, Entfesselungen oder was auch immer handeln.
5. Ich muss nun auf meiner Suite das Kostüm dieses Charakters anziehen.
1. Dieser Charakter muss dann die Challenge erfüllen.
2. Mit dem Beginn der Challenge (Folter) beginnt der Jahrestag der Verzweiflung.
3. Gewinnt mein Charakter die Challenge hat er mich gerettet.
4. Verliert mein Charakter darf der mir zugeteilte Agent mich am nächsten Tag – dem Samstag – nach eigenen Wünschen und Ermessen foltern.
1. Dabei habe ich ein Saveword. Dieses pausiert die Folter allerdings nur.
1. Zudem bedeutet das „Aussprechen“ dieses Savewords, dass sich mein Vertrag mit der IRPMIR wieder um ein Jahr verlängert.
6. des Weiteren hat der mir zugeteilte Agent, Peter, das Recht von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 14 Uhr über meine Zeit und Aktivitäten zu bestimmen.

Aufgabe: Schreib eine Vereinbarung mit der ich mich wohl fühle nach Wien zu kommen. Ich vertraue Dir zu 100%. Aber ich will etwas im Vorfeld in der Hand haben, damit ich zwar mit den Gefühl zu Verzweifeln anreise, aber nicht mit dem Gefühl es gibt eine Unsicherheit.

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