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Neun Lektionen in Schneedorf.

Neun Lektionen in Schneedorf.

Barbara, Marie und Robin befreiten Oline von ihren Fesseln. Die war fertig und abgekämpft und rührte sich kaum noch. Die drei wollten nicht warten bis es dunkel war. Erstens war der Schurke sicher noch in der Nähe, zweitens war der Abstieg in den Ort auch nicht ungefährlich. Robin nahm das Mädchen und trug sie zurück in den Ort. Doch wohin mit ihr? Nach Hause zu den Probst Teens? Das ging nicht. Also würde es wohl oder übel einen anderen Ort brauchen. Marie war sich sicher. Doreen würde das Mädchen aufnehmen. Zudem mussten die drei auch abwarten, wie Oline sich geben würde, wenn sie wieder bei Kräften war. Im Moment schlief sie einfach nur.
Zudem beschlossen sie niemandem zu sagen, was hier passiert war. Sie konnten es noch nicht einordnen.

Im Hause Probst leckte David noch seine Wunden. Die Folter des Vortags steckte noch in den Knochen. Er lag auf dem Sofa und Serafina kochte in der Küche. Es duftetet herrlich nach Fisch. Serafina war nicht nur schlecht. Das Essen war nie besser im Haus. Als Robin das Haus betrat waren er und Barbara beruhigt. Doreen meinte es käme auf ein Kinde mehr oder weniger zu füttern nicht mehr an und Marie warf Robin einen netten Blick zu. „Was ist den mit ihm los?“, wollte Barbara wissen und schaute zu David. „Euer Vater ist heute etwas krank“, erklärte Serafina. Janina war nicht zu sehen. „Und Mum?“, fragte Robin. „Die nimmt ein Bad.“

Nach dem Essen mussten Janina, Barbara und Robin zum Kitzeln antreten. Barbara schrie wie am Spieß und kreischte hysterisch. Serafina, die dieses mal bei jeder Kitzelfolter für 45 Minuten beiwohnte legte ihre Stirn in Falten. Robin versuchte den Helden zu spielen. Das gelang ihm dieses mal recht gut. Aber er war müde vom Marsch und es war anstrengen Olina von den Bergen ins Dorf zu tragen. Janina verzweifelte wie immer.

 

 

Am 9. Dezember war wieder Schule. Robin stand vor seiner Klasse als Marie auf ihn zukam. „Also. Oline hat gut geschlafen. Heute morgen war die beim Frühstück. Wie ein kleines Mädchen. Doreen überlegt noch, was sie mit ihr machen soll.“ „Okay.“ „Also bis jetzt gibt es kein Problem.“ „Hast du mit ihr geredet?“ „Ja. Sie muss meditieren. Dann weiß sie mehr.“ „Okay. Und wie laufen die Geschäfte?“ „Geschäfte?“ „Dein Fessel – Business. Du hast mir da nicht ganz die Wahrheit gesagt.“ „Es tut mir leid. Aber es ist etwas, dass nur uns Heimkids betrifft.“ „Verstehe. ich hätte dich fast gebucht.“ Er zwinkerte und ging.

Der Schultag verlief normal. Als die Kids nach Hause kamen war schon klar, dass am Abend wieder gefoltert würde. Aber Serafina machte ein grossen Geheimnis.. Es gibt etwas neues heute. Kurz vor dem Essen bekam Robin dann einen Anruf aus dem Heim. „Serafina. Das Mädchen. Also das von dem ich dir erzählt habe braucht meine Hilfe.“ Serafina nickte. „Heute brauche ich dich nicht. Petrine hat so oder so anderes zu tun.“ Nach dem Essen ging Robin also in den Keller, holte einen Rodel und fuhr damit in den Ort. Die anderen blieben am Tisch sitzen. Serafina ergriff das Wort. „Barbara. Du tanzt doch beim Nussknacker mit. In der Weihnachtsvorstellung.“ „Ja.“ „Was tanzt du?“ „Ensemble.“ „Ich erwarte mit mehr?“ „Was? Soll ich Clara tanzen?“ „Ja. Das erwarte ich.“ „Das kann ich nicht.“ „Das kannst du. Und Petrine wird es dir beibringen. Du bist mehr als ein Schneeflöckchen.“ „Aber…“ „Kein Aber. Petrine hat eine Ausbildung in der russischen Ballettschule genossen. Sie wird dir dabei helfen.“ Barbara nickte. „Also. Zieh dich um.“ Barbara ging auf ihr Zimmer und zog sich die Ballettsachen an.

Robin war beim Kinder- und Jugendheim eingetroffen. Marie stand schon vor der Türe. Mit ihren langen Beinen. `Oh diese Beine.‘ „Komm mit“, begrüsste sie ihn und ging hinter das grosse Haus. Dort stand Oline. „Hey. Wie geht es dir?“ „Gut. Danke Robin.“ Oline hatte das schönste Lächeln, dass ein Mädchen haben kann. Robin fragte direkt. „Was ist mit dem Grinch?“ „Ich weiss es nicht. Aber er ist nicht besiegt. Setzt euch doch.“ Marie und Robin setzten sich auf die verschneide Bank und Oline setzte sich in die Mitte.
O: Wann habt ihr aufgehört an Weihnachten zu glauben?
R: Also ich 9 war oder so.
M: Ach. Reiche Kinder sind so verwöhnt. ich mit vier.
O: Ihr müsst wieder daran glauben.
M: Wie meinst du das?
O: Erfüllt euch die grössten Wünsche, tut gutes und gebt nie auf, wenn es um andere geht.
R: Wie soll das gehen?
O: Das werdet ihr selbst herausfinden müssen.
M: Ich meine du bist eine Elfe. Du musst das wissen!
R: Und ich finde Barbara…
O: Psssst. Jeder lernt gerade seine Lektionen. Jeder.
M: Was sollen wir tun?
O: Ihr müsst bis zum heiligen Abend euren Glauben wieder finden. Und dann treffen wir uns hier. Um 23:59! Ihr müsst dafür sorgen, dass ich hier her komme. Mit euch. Die den Glauben an Weihnachten wieder gefunden haben.
R: Okay. Also ich kann schon hier sein, hoffe ich. Du?
M: Ich wohne hier.
O: Und ach ja. Ich brauche das hier.
Sie überreichte den beiden ein Buch.
R: Okay.
O: Das brauche ich gleich.
M: Dann behalt es doch bei dir.
O: ICH VERLEUGNE WEIHACHTEN!
Kaum hatte sie diesen Satz gesagt schlug ein Blitz direkt neben ihnen ein. Robin packte Marie, sprang von der Bank und legte sich zum Schutz auf sie. Ein zweiter Blitz.

Und dann stand sie da. Eine hübsche Frau. Im Alter von etwa 30 Jahren. Gepflegt und gut gekleidet. „Oline“, fragte Robin. „Wow.“ „Was meinst du Junge?“ „Du bist doch Oline?“ „Ja. Aber wer bist du?“ „Ich bin es Robin.“ „Ich kenne dich nicht. Woher kennst du mich?“ Marie erkannte, dass Oline sich verwandelt hatte. Sie schritt ein. „Er kennt dich, weil er das Notizbuch gefunden hat. Das ist dir aus der Tasche gefallen.“ Sie reichte ihr das Buch. „Ah. Danke.“ Sie steckte es ein. Marie und Robin schauten sich an, als die erwachsene Oline sich auf den Weg zur Strasse machte. „Krass““ Marie nickte. „Das kannst du laut sagen.“

 

Barbara stand in der provisorisch im Keller eingerichteten Folterkammer. Hinter ihr stand Petrine und der junge Mann, der Barbara täglich folterte. „Macht dir dieses Zimmer Angst?“ Barbara nickte. „Tanz““ Petrines Kommando war klar und deutlich. „Was soll ich tanzen?“ Petrine nickte. Der Mann packte Barbara und legte sie auf die Folterbank, sodass Barbara auf dem Bauch lag. Petrine schloss die Fußfesseln und zog schnell und bestimmt die Ballettschuhe des Opfers aus. Dann kitzelte sie den linken Fuss und der Mann den rechten. Barbara schrie und zappelte und ruderte mit den Armen. „Ahhaaaaaaaaa Was soll ich tanzen?“ „Du darfst in einer halben Stunde tanzen. Überlege dir genau was.“ Es waren lange 30 Minuten. Nach exakt 30 Minuten hörte das Kitzeln auf und die Fussfesseln gingen auf. Barbara zog die Schuhe so schnell sie konnte an und begann zu tanzen. Sie tanzte etwas einfaches. Sie hatte Angst vor Fehlern. Es war ein Tanz für eine Ensemble Tänzerin aus der Bauernhochzeit.
Der Mann, den sie so sehr verabscheute fragte sie provokant. „Und jetzt denkst du, du bist eine Prinzessin?“ Barbara wollte sagen, dass es ein Bauerntanz war. Aber das traute sie sich nicht. „Nein. Das wäre falsch in einer Folterkammer glaube ich.“ Petrine nickte wieder. Der Mann packte Barbara wieder. dieses mal steckte er sie in den Pranger. Auf die Knie. „Jeder Ballerina ist immer eine Prinzessin. Stolz und immer stark“, sagte Petrine während sie den Pranger schloss. „Oder ist er dein König? Weil er dich foltert? Du unterwirfst dich, Prinzessin.“ „Sie ist keine Prinzessin“, meinte der Mann, der sich auf einen Sessel setzte und Barbara ins Gesicht schaute, dass zwischen ihren Händen im Pranger steckte.“ Diese zischte. „Ich bin eine Prinzessin.“ „Du bist ein hilfloses Mädchen.“ „Das hätten sie wohl gerne.“  In diesem Moment spürte Barbara, wie ihre Füsse umschlossen wurden. Wieder zog Petrine die Schuhe aus. Diesmal langsam. „Hilfloses Mädchen.“ „Prinzessin.“ Nun begann das Kitzeln. Sanft. Aber es war grausam. Nicht wie das harte von ihrem Folterknecht. Anders. „Willst du kreischen, Prinzessin?“ „Oh nein.“ Barbara dachte an Robin. Er kannte diese Finger genau. Sie wusste nicht ob sie nun Mitleid mit ihm haben sollte. Irgendwie schon. Es war so ein bestimmtes Kitzeln. Darauf ausgelegt jemanden langsam zu brechen. „Sag, dass du ein hilfloses Mädchen bist und ich begnadige dich.“ „Wer begnadigt mich?“ „Ich.“ „Du hast hier wenig zu sagen.“ „Wie nennst du mich?“ „Du, der wenig zu sagen hat.“ Barbara schloss die Augen. Sie war nun an einem anderen Ort. Vor einem Schloss. Ihrem Schloss. Als Prinzessin. Und vor ihr saß der Raubritter, der ihr Schloss erobert hatte. Sie würde stark bleiben. Minuten später winselte sie immer noch nicht laut. Aber sie unterdrückte es. Ihre Stimme wurde leidender. Herr Hermann saß mit zufriedenem Gesicht vor ihr. „Nun Prinzessin. Wie heisse ich, der diesen Anblick so sehr geniesst? „ich kann mich als Prinzessin nicht mit allem beschäftigen, was unwichtig ist.“ Dann stiess sie einen verzweifelten Laut aus. „Ahhaaa“ und zappelte hilflos mit den Füssen. Sie ballte Fäuste im Pranger und versuchte die Hände zu befreien. „Du wirkst auf mich, wie ein hilfloses Mädchen.“ „Ich bin eine Prinzessin. Gefangen. Ja. Aber stolz.“ „Das dauert, bis du zugibst, dass du ein hilfloses Mädchen bist.“ „Ich bin eine hilflose Prinzessin.“ „Hast du deine Lektionen bis jetzt verstanden?“ „Ja. Ich muss immer bereit sein zu tanzen und immer das Leid so gut es geht nicht zeigen.“ Als sie das sagte hörte das Kitzeln auf und Petrine und Herr Hermann öffneten den Pranger.
„Spagat!“ „“Dazu muss ich zuerst Streching machen.“ Wieder nickte Petrine. Herr Hermann packte Barbara wieder und legte sie wieder auf die Folterbank. Barbara hatte eine Ahnung, was ihr blühte und strampelte wild mit den Beinen. Petrine griff nach ihren Knöcheln und hatte noch genug Kraft um zu sagen. „Was ist die optimale Zeit für Streching für eine Ballerina vor dem Training?“ „15 Minuten!“, schrie Barbara panisch. Alles zappeln war umsonst. Ihre Hände und Füsse waren an die Folterbank geschnallt. Petrine griff Barbara an die Stirn. „Ich zeige dir jetzt die Grenzen deines Körpers.“ Barbara atmete schnell. „Du darfst fluchen und schreien.“ Dann nickte sie Herrmann wieder zu und die Streckbank begann zu klicken. „Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh“, schrie Barbara den Schmerz aus sich heraus. „Verstehst du deine Lektion?“ „Ich habe einen Fehler gemacht und muss mir das eingestehen?“ „Genau.“ Die Streckbank wurde wieder entlastet. Barbara atmete durch. „Das war ein von fünfzehn.“ Barbara nickte. Und es folgte zwei „Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.“ Petrine wusste, wie sehr das Mädchen litt. Sie kannte das aus eigener Erfahrung. Sie wusste aber auch, dass es keine Folgen haben würde. Sie hatte nicht vor Barbara zu verletzten. Wieder wurde die Streckbank entlastet und dann wieder angezogen. „Ahhhhhhh Shiiiiiihhiiiiiiiiiiit.“ Petrine schaute Barbara an. „So schlimm?“ „Jaaaaaaaa.“ „Du kannst aufgeben und ins Bett gehen. Aber dann muss ich zu…“ „Ich gebe nicht auf.“ Und das tat sie nicht. Barbara ertrug die 15 mal auf der Streckbank.
„Schuhe wieder anziehen.“ Barbara machte es so schnell es ging. Aber vor sie diese fertig binden konnte, kam wieder die Aufforderung. „Tanz.“ Und sie tanzte los. Vom rechten Schuh hing die Schlaufe um diese nach oben zu binden noch vom Knöchel weg. Aber Barbara tanzte. Wie noch nie zuvor. Sie merkte, wie sie nahezu flog. Um hart zu landen. Petrine, die sie beobachtete stand ihr auf die Schlaufe und Barbara verlor den Stand und landete in Herrmanns Armen, der sie fing. Dieser nahm ihre Hände und steckte sie in die Fesseln, die an einer Kette von der Decke hingen. Dann sog er ihr beide Schuhe aus und Petrine schaute Barbara an. Die drückte einen Knopf auf einer Fernbedienung und Barbara wurde hoch gezogen. Aber ihre Füsse standen noch am Boden. Barbare spürte nun, wie ihre Fesseln an den Füssen angelegt wurden. Aber diese hingen nicht zusammen. „Zieh dich hoch“, befahl Petrine. „Deine Füsse sind nun je drei Kilo schwerer.“ Barbara merkte das selbst. Das waren keine Fesseln. Das waren Gewichte. Hermann legte nun ein Nagelbrett unter Barbaras Füsse. „Deine Füsse sind dein Kapital.“ Pass auf sie auf. Mit diesen Worten verliessen Petrine und Hermann den Keller. „Wir gehen nur schnell rauchen. Sind gleich wieder da.“ Als beiden nach 10 Minuten zurück kehrten, hing Barbara durch. Sie schaffte es nicht die Arme nicht fallen zu lassen. Aber ihre Knie waren angewinkelt und die Füsse hatten das Nagelbrett nicht berührt. Barbara hatte einen roten Kopf und weinte bittere Tränen. Aus Anstrengung und Verzweiflung. Petrine stellte sich vor sie. „Die Lektion?“ „Das ich meine Ausrüstung immer korrekt haben muss und mich durchsetzen muss, wenn man mich hetzt.“ Petrine lächelte. „Ich hätte dich nie verletzt. Die Nägel sind aus Schaumstoff. Lass dich fallen.“ Barbara schaute sie flehend an. „Nein! Das ist die Lektion.“ „Erklär es mir.“ „Du bist die netteste von euch allen. Und di bist mir auf die Schlaufe gestanden. Das ist wie beim Ballett. Alle wollen dich ausschalten.“ In diesem Moment zog Hermann das Nagelbrett zurück und Petrine stütze Barbara als sie diese nach unten lies.
„Hast du Durst, Barbara?“ „Ja.“ „50 Liegestück.“ Barbara wusste, dass sie sofort los legen musste. Aber ja. Sie ist faul geworden. Sie hatte nicht mehr viel trainiert. Nach 22 brach sie zusammen. Vor Petrine etwas sagen konnte. „Es ist mir egal was für eine Lektion es ist. Aber ich bin zu schwach.“ „Das war die Lektion. Das ein zu sehen.“ „Gibt es etwas, um das schnell zu beheben.“ Vor sie es zu Ende sagen kann, zog Hermann sie, die immer noch auf dem Boden saß nach hinten zum Heizkörper. Er fesselte ihre linke Hand an die linke Seite des Heizkörpers und die rechte an an die rechte Seite. Der Heizkörper war noch kalt. „Okay. Schau mal die Fesseln an. Sie sind an einem Trainingsgerät aus dem Fitness Studio befestigt. Dein Trainingsziel entspricht etwa 300 Liegestütz. Aber du hast Zeit. Wenn dein Trainingsziel erreicht ist bist du frei.“ Barbara nickte. „Du kannst immer aufgeben.“ Nun stellte sie eine Falsche Wasser auf den Boden vor der Ballerina. Dann nickte Petrine Hermann zu und dieser drehte die Heizung auf. Barbara begann mit den Riemen ihrer Fesseln zu kämpfen. Mit aller Kraft zerrte sie daran. Sie hörte das Geräusch des Wassers im Heizkörper. Petrine zog ihr Handy heraus und begann im Internet zu surfen. Herrmann beobachtete Barbara genau. „Wie viel habe ich noch?“, fragte Barbara ihn. Hermann schaute auf ein Display. „Noch 98%.“ „Ich denke es sind 97,7.“ Zum ersten mal sah sie den jungen Mann lächeln. Bald rann Barbara der Schweiss in Strömen von der Stirn. Es war so heiß. Der Durst war so gross. „Gibst du auf?“ „Nein.“ Aber es war ein verzweifeltes ’nein‘. Herrmann sah das. Lange hatte Barbara die Frage nicht mehr gestellt. „Es sind noch 22,9%“ Mit diesem Satz verzog sich das Gesicht des Mädchens zu einer Fratze. Sie brach in Tränen aus. „Das ist zu viel.“ „Gib auf.“ Barbara schüttelte langsam den Kopf und zerrte weiter an ihren Riemen. Hermann stand nun auf und nahm die Ballettschuhe, die Barbara nicht mehr an hatte, seit Petrine ihr auf die Schlaufe gestanden war. Er ging zu Barbara und zog ihr diese an. „Richtig so?“ Die Ballerina nickte als eine Schweissperle, oder war es eine Träne über ihre Wange lief. Petrine schaute nun auch wieder zu. Einige Momente später gingen die Fesseln auf.
Es kam das Kommando „Tanz.“ Barbara wollte nur einen Schluck Wasser. Aber sie sollte tanzen. Und sie kam. Die Eingebung. Sie war abgekämpft, sie wurde gefoltert, sie hatte die Grenzen erfahren. Hätte man ihr am Morgen von diesem Training erklärt, wäre sie gestorben. Sie improvisierte. Eine Mischung aus dem sterbenden Schwan und einem Fisch in einem Netz gefangen. In dem Tanz improvisierte sie einen Zusammenbruch als Ausdruckstanz. Sie lies sich dann fallen, griff zu Wasserfalsche und schüttete sich das Wasser über den Kopf und in den Mund. Dann erhob sie sich wie ein Vogel. Am Ende des selbst improvisierten Tanzes verbeugte sie sich und ging auf die Knie. Dann sagte sie. „Die Lektion. Es gibt immer einen Ausweg.“ Petrine und Hermann schauten sich mit offenem Mund an.

An einen Ausweg glaubte David nicht. Er lag auf dem Bett und kämpfte mit dem Toy. „Bitte, bitte Frau Kaminsky. Erlösen sie mich. Wie das letzte mal.“ „Da musste deine Frau in die Folterkammer.“ Janina wusste, dass die Folterkammer belegt war. Sie hatte alles gesehen, was Barbara durchgemacht hatte. Das ganze Training. David wimmerte. „Schatz. Ich kann nicht mehr“ Bitte. Es tut mir ja leid.“ Serafina beendete Davids Leiden und schaute Janina, die auf dem Sessel saß und auf das iPad starrte an. Dann hörte sie Serafina flüstern. „Die Kinder sind von ihm?“

Barbara kam aus der Dusche und fand neben ihrem Handtuch eine frische Strumpfhose und Ballettschuhe und ein T-Shirt vor. Es war ihr klar. Anziehen. Aber da war noch etwas. https://amzn.to/2rqEPyT. Barbara hat ein Zimmer mit Bad. Sie kam frisch geduscht und umgezogen ins Zimmer. Da wartete schon Petrine. „Alles angezogen?“ Barbara nickte. „Ja. Alles.“ „Kennst du dich mit so etwas aus?“ „Ja. Ich hatte mal einen Freund. Der konnte gar nichts. Da war so etwas mein Lebensretter.“ Petrine lachte. „Jungs.“ Barbara stimmte zu. „Au ja.“ Barbara zeigte durch eine Bewegung mit dem Kopf ans Bett. Barbara legte sich hin und Petrine schloss die Fesseln an den Bettpfosten. „Nun Barbara. Das ist eine weitere Lektion.“

 

 


Ich weiss, ihr wurdet gerne weiter lesen. Aber…. Das nennt sich ja Edging. Daher müsst ihr da noch einen Tag warten.

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Ich bin eine der Betreiberinnen dieser kleinen aber feinen Seite. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich nun entwickelt. 

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