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Freitag der 13. in Schneedorf – Neue Freundin.

Freitag der 13. in Schneedorf – Neue Freundin.

Die vier Teenager trauten ihren Augen nicht, als sie das Haus betraten. Sie waren das Beste gewohnt. Aber das war schon sehr viel. Ein dicklicher Junge, ein blondes Mädchen, ein Junge mit zurück frisierten Haaren und ein Mädchen,. dass offenbar die Zwillingsschwester des dicken Jungen war betraten das Skihaus in den Bergen von Schneedorf. Dort wollten sie Urlaub machen. Sie waren die Kinder eines reichen Investment Beraters und eines Schuhfabrikanten. Sie wurden Zeit ihres Lebens mit Geschenken überhäuft. Aber das war sogar für sie sehr viel. Das ganze Haus war voll mit Vorweihnachtsgeschenken. Sie machten sich ans auspacken.

Barbara stand nach ihrer Darbietung aufrecht auf der Bühne der Ballettschule. Ihre Lehrerin schaute sie an und notierte etwas in ihr Heft. Die strenge und stets um Haltung bemühte Frau war nun wirklich um Haltung bemüht. Sie kannte Barbara schon seit 10 Jahren. Sie erkannte immer ein Talent in dem Mädchen. Aber Barbara war zu hinterfragend. Zu faul. Zu wenig strebsam und vor allem hatte sie kein Durchhaltevermögen. Das was sie die letzten zehn Minuten sah, war die Barbara, die sie wirklich immer sehen wollte. „Nun Barbara. Du hast dich sehr angestrengt. Dir muss aber klar sein, dass Du noch an deiner Technik feilen musst.“ Barbara nickte. „Ich finde aber. Ich sollte dich die nächste Zeit nicht mehr Barbara nennen. Sondern Clara.“ „Ich habe die Rolle?“ „Ja. Du hast die Rolle.“ Barbara hielt sich die Hand vor den Mund um einen Jubelschrei zu unterdrücken. „Barbara. Das wollte ich immer schon von dir sehen.“ „Danke, danke, danke“. Das Mädchen frohlockte. „Und jetzt zieh dich um und geh nach Hause.“

Serafina war noch nicht im Haus der Probsts, als Barbara nach dem Vortanzen nacht Hause kam. Sie fragte sich immer wieder. Was macht die eigentlich den ganzen Tag? Lange Wanderungen, wie es schien. Aber okay. Wenn man in dem Alter noch so gut aussieht. Während sie nachdachte, kam Clara die Treppe herunter. Offenbar aus dem Zimmer ihrer Eltern. Barbara wollte ihrer Freude Ausdruck verleihen und sagte nur. „Hey. Ich tanze dich, Clara?“ Die Frau schaute sie an. „Wen?“ „Clara.“ „Ah ja.“ Dann ging die Frau nach draussen, stieg in einen Land Rover und fuhr davon. Einige Momente später kam Janina die Treppe herunter. „Mama! Ich habe die Rolle.“ „Das ist super!“ Sie umarmten sich. Dann sagte Janina. „Dein Vater war heute ein Held. Clara hat uns den ganzen Nachmittag wirklich gefoltert. Mit verbundenen Augen sogar. Ich war nur noch verzweifelt. Aber dein Vater hat alles ertragen um mir Linderung zu beschaffen. Er freut sich sicher über deinen Erfolg. Lass ihn aber bitte in Ruhe.“ Barbara nickte.

„Muss ich mich dafür fesseln lassen?“, scherzte Marie als Robin ihr die 100 Euro gab. „Nein!“ „Sondern?“ „Gar nichts.“ „Du schenkst mir Geld?“ „Nein. Also ja. Ich meine Tom. Du kennst ihn besser. Ich finde er hat ein Weihnachtsgeschenk verdient. Nach deiner Rettung. Bitte kauf ihm was.“ „Wow. Das ist so lieb.“ „Und für dich. Also da will ich….“ Er stammelte wieder herum. Sie wusste es aber schon längst und legte ihm den Zeigefinger auf den Mund. Dann umarmte sie ihn und küsste ihn. Das war Weihnachten. Das war das Ziel seiner Träume. Und es war ein ehrlicher Kuss. Das war sein Weihnachten.
Sie hielten sich die Hand als sie zum Jugendheim liefen. Vor dem Jugendheim stand ein Land Rover, wie ihn die Mitarbeiterinnen von Serafina fuhren. Petrine saß in dem Auto. Als sie Marie und Robin sah, stieg sie aus. „Du musst die berühmte Marie sein.“ „Ja.“ „Ich bin Petrine. Eine Freundin der Familie des jungen Mannes.“ „Okay.“ „Ich hole Robin heute ab.“ Robin machte Marie klar, dass es wichtig sei und er einen Familientermin vergessen habe. Das sollte ihr sogar schmeicheln. Dann verabschiedete er sich mit einem Kuss von Marie und stieg zu Petrine ins Auto. „Wieso holst du mich ab?“ „Das zeige ich dir.“ Sie fuhr eine Strasse weiter. Dort stand Frank VIII mit zwei Freunden. Sie blieb vor der Gruppe stehen. Frank VIII schaute Robin hasserfüllt an. „Was willst du hier Probst?“ „Nichts.“ „Ich hole mir jetzt diese Heimratte. Und dann kitzle ich sie zu Tode.“ „Lass es gut sein Frank, welche Nummer du auch immer hast.“ „Ich mach dich auch fertig Probst.“ „Ach echt?“ „Wir sind drei. Und du alleine mit eine Frau.“ Nun mischte sich Petrine ein. „Echt jetzt, Jungs.“ Sie ging an Frank VIII vorbei auf die anderen beiden zu. Dann packte sie einen am Arme, machte eine Drehung, dieser schlug einen Purzelbaum in den Schnee. Der zweite ging auf sie los, Petrine blitzschnell in die Knie. Dann schlug sie ihm mit der Innenseite der Hand flach auf die Brust und der Junge krümmte sich. Robin schaute Frank VIII. „Eine gegen eins?“ Frank VIII rannte davon. Robin und Petrine stiegen wieder in das Auto. „Danke. Und wow.“ „Man geht nicht zu dritt und lauert einem Mädchen auf.“ „Beobachtest du mich immer?“ „Ab und zu.“ Die beiden fuhren nach Hause. Als sie einparkten, meinte Petrine noch. „Ach Robin wegen später.“ „Was?“ „Wir sehen uns ja noch.“ „Ich weiss.“ „Nicht verzweifeln.“ Sie zwinkerte ihm zu.

Serafina war mittlerweile auch zuhause. Es gab Braten und Knödel. Wie immer war es ausgezeichnet. Nach dem Essen meinte David. „Bitte Frau Kaminski. Ich habe heute schon so sehr gelitten.“ „Ich habe es gehört. Du hast heute Abend auch frei. Wie auch Janina.“ Dann wandte sie sich Robin zu. „Ich habe gehört du hast einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken gerettet. Ist das richtig?“ „Ja. Das hätte jeder getan.“ „Dafür hast du heute auch frei und für morgen einen Wunsch.“ „Dürfte ich. Also dürfte ich mit meiner Freu… Ich meine mit Marie. Also dürfte ich mit ihr Skifahren gehen?“ „Natürlich. Ich werde Hermann anweisen, dass er alles besorgen soll.“ Dann kam Barbara an die Reihe. „Barbara. Kennst du das Interfaktor Verfahren?“ „Nein.“ „Das macht nichts, Kind. Das kennen die wenigstens. Du hast für deine Kunst eine Meisterin. Du hast nun dieser übertroffen. Niemals hat Petrine die Clara getanzt. Nun muss ich deine Meisterin dir ausliefern.“ Barbara schaute verdutzt und fragen. „Also muss Petrine tanzen?“ „Nein. Du darfst Petrine heute foltern.“

„Wusstest du davon?“ „Nein. Ich kenn das Verfahren. Aber ich wusste ja nicht, dass Barbara die Rolle bekommt.“ „Okay. Da hast du auch wieder recht.“ „Also“, Robin grinste, „ich darf dich hier fest machen.“ „Dann mach das.“ Robin schloss zuerst die Handfesseln. Dann die Fussfesseln. Petrine lag nun auf Barbara’s Bett. Sie trug eine dunkelbraune Strumpfhose und einen dunkelblauen Body. „Das ich dich mal so sehe?“ Petrine musste auch lächeln. „Ja. Das hättest du dir nicht erwartet.“ In diesem Moment kam Barbara. „Hi Petrine.“ „Hallo Barbara.“ „Robin. Du darfst mal ein paar Minuten ihre Füße haben.“ „Darf ich?“ „Klar.“ Robin stellte sich zu den Füssen der jungen Frau, die ihn all zu oft gekitzelt hatte. Er zwinkerte ihr zu und lächelte und meinte. „Nicht verzweifeln, Petrine.“ Dann begann er sie zu kitzeln. Und man merkte an ihrem Gesucht und den kurzen Lauten des Leidens, wie kitzlig sie war. Es war aber kein hysterisches Lachen. Es war kein wildes Strampeln. Sogar als sie versuchte mit den Füssen seinen Fingern zu entkommen, war das nicht panisch. Es war hilflos und leidend. Aber es war würdevoll. „Denk an meinen Rat.“ Barbara kam nun dazu und kümmerte sich um die Seiten und die Achseln der Hilflosen, die nun begann sich zu winden.“ Barbara sagte nun deutlich hörbar. „Sag es einfach.“ Petrine biss die Lippen zusammen und schüttelte den Kopf. „Es ist ganz leicht. Ich habe es gesagt, Robin auch.“ „Bitte nicht!“ Da war Flehen in der Stimme. Sie kämpfte mit sich. Doch dann konnte sie nicht mehr anders. „Ich bin verzweifelt!“ Sofort hörten Barbara und Robin auf. Sie befreiten Petrine aber nicht. Die setzten sich links und rechts von ihr aufs Bett und nahmen die Fernbedienung in die Hand. „Jetzt wirst du richtig gefoltert.“ Petrine schaute beide an. Sie erwartete eine lange und qualvolle Nacht. Barbara drückte herum. Aber sie war im Menü ihres Fernsehers und steuerte keine diabolische Foltermaschine. „Das ist Star Wars Episode II. Der ist so schlecht. Das ist echt Folter.“ Petrine verstand die Welt nicht mehr. Dann lief das Intro zum Film.

 

Morgen gehen wir mit Marie und Robin Ski Laufen. Und wir werden die schrecklichen vier kennenlernen. 

 

 

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Ich bin eine der Betreiberinnen dieser kleinen aber feinen Seite. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich nun entwickelt. 

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